„Das allgemeine Heilmittel, das uns gesund erhält, ist und bleibt das Wasser.“
(Sebastian Kneipp)

Wassertreten
Beim Wasserteten wird dabei wie im Storchengang ein Bein völlig aus dem Wasser herausgezogen und dabei die Fußspitze etwas nach unten gebeugt. Die Dauer des Wassertretens ist zunächst auf 10 bis 20 Sekunden zu begrenzen, bis ein leichtes Schmerzgefühl eintritt. Wenn man diese Anwendung regelmäßig durchführt und der Körper daran gewöhnt ist, tritt dieses Schmerzgefühl erst nach 30 bis 60 Sekunden ein. Danach streift man das Wasser mit den Händen von den Beinen und erzeugt durch Fußgymnastik oder Gehen ein angenehmes Wärmegefühl.
Armbad
Beim Armbad taucht man die Arme bis zur Mitte der Oberarme in das Wasser, die Ellbogen sollen rechtwinklig gebeugt sein. Atmen Sie ruhig und gleichmäßig. Nach 10 bis 30 Sekunden, aller spätestens nach 60 Sekunden, sollte das Armbad beendet werden.
Das Wasser streift man ab (nicht abtrocknen!) und bewegt die Arme hin und her, bis sie getrocknet und wieder erwärmt sind.
Und so wirkt's:
Wassertreten und Armbaden wirken kreislaufanregend, durchblutungsfördernd, venenkräftigend, stoffwechselanregend, vegetativ stabilisierend, abhärtend und infektvorbeugend. Zu empfehlen als Muntermacher, bei Krampfadern, heißen Beinen, Migräne.
Weitere Wasseranwendungen sind Güsse, Bäder, Waschungen und das Anlegen von Wickeln. Sie bewirken thermische, physikalische, chemische und hydroelektrische Reize, die stimulierend und heilend auf Blutgefäße, Nerven, Haut und innere Organe wirken.
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