
Unterallgäu Rund 1100 Kilometer ist das Unterallgäuer Radwegenetz lang - wie viele Kilometer man davon radelt, um zum 24. Unterallgäuer Radlertag nach Baumgärtle zu kommen, bleibt jedem selbst überlassen. Was am Feiertag Mariä Himmelfahrt, 15. August, zählt, ist nur eines: Das Auto zuhause stehen lassen und viel Spaß am Radeln durch das Unterallgäu haben.
„Ich würde mich freuen, wenn richtig viele Radler unsere neue Radwegbeschilderung auf Herz und Nieren testen und vielleicht auch mal auf ihnen bislang unbekannten Strecken nach Baumgärtle kommen“, sagt Landrat Hans-Joachim Weirather.
Teilnehmen kann am Unterallgäuer Radlertag jeder. Die Strecken sind frei wählbar, alle sollten jedoch den Wallfahrtsort Baumgärtle als Ziel haben. Dort findet in der Wallfahrtskirche Mariä Opferung um 13.30 Uhr eine gemeinsame Muttergottesandacht mit musikalischer Umrahmung durch den Unterallgäuer Bäuerinnenchor statt. Im Anschluss weiht Pater Josef Gehrer die Fahrräder. Schon Tradition hat die Ehrung der jüngsten und ältesten Teilnehmer und der Radler mit der weitesten Anfahrt. Darüber hinaus werden die drei Radfahrvereine ausgezeichnet, die die höchsten Punktzahlen in der Bewertung Teilnehmerzahl multipliziert mit der gefahrenen Wegstrecke erzielen. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.
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Neue Radwegebeschilderung, neue Radkarten und interaktives Radportal erleichtern Tourenplanung
Rauf aufs Rad und die Gegend erkundigen: Dazu laden der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather und Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger alle Bürger und Gäste der Region ein.
Wer sich auch mal abseits der ihm bekannten Strecken bewegen will, bekommt hierzu jetzt gute Hilfen: So ist das rund 1100 Kilometer lange Radwegenetz im Landkreis und der kreisfreien Stadt Memmingen inzwischen komplett beschildert. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden wurden in den vergangenen Monaten insgesamt einheitliche 1485 Zielwegweiser, 2010 Zwischenwegweiser und 473 Einhängeplaketten angebracht.
Zahlen, Daten und Fakten im Überblick



Radfahrer, die ihre Radtour lieber anhand einer Karte planen und sich im Vorfeld über Fahrstrecken, Sehenswürdigkeiten, Wegbeschaffenheit und eventuelle Steigungen informieren möchten, denen sei die neue Radkarte empfohlen.
Die Karte „Radfahren im Kneippland® Unterallgäu“ bietet insgesamt 46 neue Tourenvorschläge: 30 Regionalrouten, 6 Rennradtouren und 10 Fernradwege, die alle den ausgeschilderten Wegen folgen. Mit Hilfe der Detailinformationen zu den Höhenprofilen und Streckenverläufen im Begleitheft können Sie ganz leicht die für Sie geeignete Tour auswählen.
Die neue Radkarte kann für 6,00 € bei den Gemeinden, den Tourist-Informationen und Kurverwaltungen im Landkreis sowie beim Landratsamt Unterallgäu erworben werden.
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Der sehr gut befahrbare, flache Bahnradweg auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Ottobeuren und Westerheim wurde am Samstag, den 14. November offiziell eröffnet.
Die Strecke beginnt nördlich von Ottobeuren an der bestehenden Radwegverbindung Ottobeuren-Benningen, verläuft dann über einen Wirtschaftsweg auf einer Länge von rund einem Kilometer und mündet dann in die frühere Bahntrasse ein. Ab hier kann jeder Radler gemütlich auf der 8,5 Kilometer langen Radweg bis Westerheim radeln.
Der neue Bahnradweg vernetzt andere überörtliche Radwege im Landkreis miteinander und ist eine Verbindung mit dem bestehenden, rund 58 Kilometer langen Kneippradweg.
Hier kommen Sie zur Bildergallerie von der Radwegeröffnung.
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Am 11. und 12. September 2010 können Sie in historischer Atmosphäre das alte Handwerk bestaunen,...
Vom 1. August 2010 bis zum 6. Januar 2011 können sich Besucher des Bauernhofmuseums auf die...
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