
Bei einem Spaziergang oder einer Führung durch kundige Stadtführer empfiehlt es sich, die spätbarocke Jesuitenkirche zu besichtigen. Der bedeutende Sakralbau, dessen majestätischer Raum mit seinen prächtigen Altären, dem üppigen Deckenstuck mit Darstellungen des Marienlebens und der eleganten Rokokokapelle von M. Willerotter beeindruckt. Erwähnenswert ist auch die überdimensionale Barockkrippe, die alljährlich von Advent bis zum 2. Februar aufgestellt wird.
Anschrift:
Maximilianstraße
87719 Mindelheim
Informationen:
Pfarrgemeinde St. Stephan, Tel.: 08261/762810
E-Mail: mindelheim(at)bistum-augsburg.de
Internet: www.kath-pfarrei-mindelheim.de oder www.mindelheim.de
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Hochrangige Kunstwerke begegnen Ihnen auch in anderen Mindelheimer Kirchen. Dazu gehört die Stadtpfarrkirche St. Stephan mit dem hervorragenden Doppelgrabmal für Herzog Ulrich von Teck und Ursula von Baden (um 1430). Der Bau ist von einem reizvollen Kirchhofensemble mit der Doppelkapelle Maria Schnee und St. Michael umgeben.
Anschrift:
Pfarrstr. 1
87719 Mindelheim
Informationen:
Pfarrgemeinde St. Stephan
Tel.: 08261/762810
E-Mail: mindelheim(at)bistum-augsburg.de
Internet: www.kath-pfarrei-mindelheim.de oder www.mindelheim.de
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Inmitten des Markets Babenhausen erhebt sich neben dem Fuggerschloss die barockisierte Kirche St. Andreas. Die Pfarrkirche wurde um 1345 im gotischen Stil errichtet. Um 1555 durch Graf Anton Fugger erweitert, war sie die Hauptkirche der Grafschaft Fugger-Babenhausen. Etwas später ließ Graf Fugger für sich und seine Familie eine Grablege anlegen. Die Gruft ist auch heute noch vorhanden. Anfang des 18. Jahrhunderts renovierte Pfarrer Tanner die Pfarrkirche in barocker Manier.
Von außen eher schlicht, ist die Pfarrkirche innen reich mit Stuck, Malereien und Schnitzkunstwerken verziert. Das gotische Rippengewölbe im Chorraum wurde 1717 von Michael Stiller mit Stuck barockisiert. Melchior Steidl schmückte mit seinen Fresken das Gewölbe - sie zeigen unter anderem den Namenspatron der Pfarrkirche, den Heiligen Andreas.
Außen, im Treppenaufgang zum Kircheneingang, im so genannten Schneckengang, ist ein moderner Kreuzgang in die Wand eingelassen. Im Treppenturm befindet sich eine Kreuzigungsgruppe, die um 1520 in einer Memminger Werkstatt geschnitzt wurde.
Anschrift:
Marktplatz 5
87727 Babenhausen
Informationen:
Pfarramt St. Andreas
Tel.: 08333/1473
Internet: www.touristinfo-babenhausen.de
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Die Kirche St. Justina wurde 1243 zum ersten Mal erwähnt und 1881, nachdem Pfarrer Sebastian Kneipp die Pfarrei übernahm, renoviert. Bemerkenswerte Fresken von Jakob Fröschle (1780) erzählen die Geschichte der hl. Justina. Der Turm ist mit seinen 700 Jahren das wohl älteste Bauwerk der Kneippstadt Bad Wörishofen. Im 1932 angebauten Teil ist Kneipp als Priester und Heiler dargestellt. An der nördlichen Außenmauer erinnert eine Gedenkplatte an den großen Förderer und Freund Kneipps, den Prälaten und Professor Mathias Merkle.
Anschrift:
Hauptstr. 23
86825 Bad Wörishofen
Informationen:
Kath. Pfarramt St. Justina
Tel.: 08247/2736
Fax: 08247/34164
E-Mail: pfarrbuero(at)st-justina.de
Internet: www.st-justina.de
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Die Pfarrkirche St. Stephan wurde nach dem Abbruch der gotischen Vorgängerkirche zwischen 1782 und 1789 erbaut und wirkt für einen kleinen Ort wie Pfaffenhausen ungewöhnlich groß. Die ehemalige Bischofskirche stand ursprünglich in enger Beziehung zum benachbarten bischöflichen Priesterseminar in Pfaffenhausen, das bis ins Jahr 1803 bestand.
Baustil ist der Empirestil mit klassizistischen Elementen, die Kirche enthält aber auch barocke Details. Erbauer war der Augsburger Künstler Ignaz Wilhelm Verheelst. Er schuf auch die Altäre, die Kanzel, die vielen Beichstühle und das andere Zierat. Sehenswert sind die beeindruckenden Fresken aus dem Leben des hl. Stephanus des Augsburger Malers Johann Joseph Anton Huber. In der Weihnachtszeit ist eine große Krippe mit teils historischen Figuren zu sehen.
Anschrift:
Pfarrstr. 2
87772 Pfaffenhausen
Informationen:
Pfarrei Pfaffenhausen
Tel.: 08265/254
E-Mail: pfaffenhausen@bistum-augsburg.de
Internet: www.pfaffenhausen.info
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Vom romanischen Vorgängerbau aus dem 12. Jahrhundert ist heute noch die Krypta und das Untergeschoss des Turmes vorhanden. Etwa 300 Jahre später, als die Kirche wohl zu klein und zu baufällig geworden war, errichtete man an der gleichen Stelle eine neue, gotische Kirche, die 1445 eingeweiht wurde. 1479 wurde sie in den Rang einer Stiftskirche erhoben. Während der 500 Jahre, die seit ihrer Erbauung vergangen sind, wurde die Ausstattung der Kirche immer wieder dem Geschmack der jeweiligen Zeit angepasst, ihre Architektur blieb jedoch bestehen.
Informationen:
Kurverwaltung Bad Grönenbach
Marktplatz 5
87730 Bad Grönenbach
Tel.: 08334/60531
Fax: 08334/6133
E-Mail: kurverwaltung(at)bad-groenenbach.de
Internet: www.katholische-kirchen-groenenbach.de
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Die evangelische Gemeinde fand in dem von ihr gekauften Spital zum Heiligen Geist mit der dazugehörigen Kapelle ab 1808 ihre endgültige Bleibe am Grönenbacher Marktplatz. Die jetzige Kirche ist die frühere Spitalskapelle, die die Ritter von Rothenstein als Armen- und Pilgerspital stifteten. Nach Erweiterung (Anbau des Turms 1880) und Renovierung steht heute ein schlichter, einschiffiger Bau mit neoklassizistischer Innenraumgestaltung.
Nach evangelisch-reformierter Weise befinden sich darin keine Bilder oder Skulpturen. Es ist ein stiller, zum Hören und Meditieren, zum Beten und Singen gestalteter Raum, der sich nicht aufdrängt, sondern zur (Ver-)Sammlung vor Gott einlädt.
Informationen:
Kurverwaltung Bad Grönenbach
Marktplatz 5
87730 Bad Grönenbach
Tel.: 08334 60531
Fax: 08334 6133
E-Mail: kurverwaltung(at)bad-groenenbach.de
Internet: www.bad-groenenbach.de
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Die spätgotische Kirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts barockisiert. 1938 bis 1947 wurde eine Neubarockisierung durchgeführt.
Besonders sehenswert sind das Chorgestühl, die Fresken (1732/33) und der Grabchristus aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.
Öffnungszeiten:
tagsüber geöffnet
Anschrift:
Maria Himmelfahrt
Kirchenstr. 4
86842 Türkheim
Informationen:
Tel.: 08245/725
E-Mail: info(at)maria-himmelfahrt.de
Internet: www.maria-himmelfahrt.de oder www.loreto.de
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Die Gemeinde Rammingen besitzt zwei kirchenbauliche Kostbarkeiten: die dem Allgäu-Patron St. Magnus geweihte Pfarrkirche in Unterrammingen und die Kapelle „Unserer Lieben Frau“ in Oberrammingen. In beiden Gotteshäusern können Höhepunkte des künstlerischen Schaffens des wohl bedeutendsten Freskanten Schwabens, Johann Baptist Enderle (1725 – 1798), bewundert werden.

Pfarrkirche St. Magnus
Die Pfarrkirche in Ihrer jetzigen Gestalt stammt aus dem Jahr 1767 und ersetzte die alte gotische Kirche. Von dem spätgotischen Vorgängerbau ist nur noch der Turm aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts erhalten. Sie zählt wohl zu den schönsten Rokokokirchen Mittelschwabens; man nennt sie auch „die kleine Wieskirch“.
In einer umfassenden Innenrenovierung im Jahr 2005 wurden die sehr gut erhaltenen Fresken gereinigt und stellenweise Instand gesetzt, um den ursprünglichen Farben Enderles die alte Leuchtkraft zurückzugeben. Mit großer Mühe wurde auch die Raumschale und die Stuckarbeiten restauriert, so dass der Innenraum der Pfarrkirche heute wieder in seiner ursprünglichen Fassung zu besichtigen ist.
Anschrift:
Kirchplatz 1
86871 Rammingen
Öffnungszeiten:
Von Mai bis Oktober Sonntags jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr
Informationen:
Pfarrei St. Magnus
Kirchenpfleger Anton Schwele
Tel.: 08245/2259
Internet: www.rammingen.de
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Die Ettringer Pfarrkirche St. Martin wurde 1786 erbaut, der untere Turmteil geht jedoch auf die Zeit um 1500 zurück. Im Inneren finden sich herrliche Deckenfresken des kurfürstlichen Hofmalers Johann Ch. T. Wink aus München, die er 1786/87 auftrug. 1790 wurden die Orgel sowie der Hochaltar eingebaut. Im Jahr 1811 malte Konrad Huber aus Weißenhorn das Altarbild.
Information:
Internet: www.ettringen.de
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Veranstaltung im Rahmen der 10. Unterallgäuer Gesundheitswoche
Führungen bei der Nacht der Museen und dem Internationalen Museumstag in Mindelheim
Die Radltour startet am Sonntag, 20. Mai, 9 Uhr, in Buchloe und verläuft unter anderem über...
In Babenhausen finden noch bis Ende Mai Veranstaltungen statt.
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