Samstag, 4.02.12 |

Wallfahrtskirchen & -kapellen

Wallfahrtskirche Mariä Opferung in Baumgärtle

Maria Opferung in Baumgärtle

Herzogin Mauritia Febronia von Bayern hatte dem Herrn von Bedernau, Christoph Reichsgraf von Muggenthal, in ihrem Testament eine Nachbildung des Altöttinger Gnadenbildes vermacht. Dieser ließ in seinem "Baumgärtle" 1722 eine Kapelle bauen und das Gnadenbild dort einsetzen. Kurz darauf entwickelte sich eine stark besuchte Wallfahrt. Nach der Säkularisation wurde an Stelle der alten Kapelle die Wallfahrtskirche gebaut. Darin kann der reichverzierte Hochaltar mit dem Gnadenbild bewundert werden.

Informationen:
Internet: www.baumgaertle.de
Tel.: 08265/9691-11 oder -12

Zeige in Karte   Zurück zur Übersicht

Nach oben


Wallfahrtskirche Mariä Schmerzen und St. Ulrich in Maria Steinbach

Wallfahrtskirche Maria Steinbach

Von tiefer Religiosität zeugen die Kirchen im Illerwinkel, so auch die einst größte Wallfahrtskirche Schwabens in Maria Steinbach. Das Gotteshaus ist unter Kunsthistorikern für seine einzigartigen Votivbilder berühmt und zieht noch heute jährlich Tausende von Pilgern an.
Mit der berühmten Orgeln von Joseph Gabler besitzt Maria Steinbach obendrein eines der kostbarsten Kircheninstrumente. In besonderer Weise bezaubert die Anmut des barocken Kirchenraums, gestaltet vom Maler Franz Georg Hermann und den Stukkateuren Johann Georg Üblher und Franz Xaver Feuchtmayer, denen ein Werk von großer kunsthistorischer Bedeutung gelungen ist.

Öffnungszeiten:
von 7 bis 19.15 Uhr (1. Mai bis Erntedank)
von 7 bis 17.15 Uhr (Erntedank bis 1. Mai)

Das Wallfahrtsmuseum Maria Steinbach ist nach Vereinbarung bzw. Rücksprache unter Tel. 08394/9240 geöffnet.

Anschrift:
Pfarr- und Wallfahrtsamt »Mariä Schmerzen und St. Ulrich«
Kirchhof 4
87764 Maria Steinbach

Informationen:
Tel.: 08394/9240
E-Mail: kircheMSt(at)web.de
Internet: www.maria-steinbach.de

Zeige in Karte   Zurück zur Übersicht

Nach oben


Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Kirchhaslach

Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Kirchhaslach

Der Marienwallfahrtsort mit seiner spätgotische Pfeilerbasilika aus den Jahren 1447 bis 1470 beeindruckt mit seinem spätbarocken Stuckwerk, das der Wessobrunner Künstler Matthias Stiller in den Jahren 1707 bis 1709 schuf. Der Hochaltar „Himmelfahrt Mariä“ sowie die drei Seitenaltäre und die Kanzel von 1680/81 vervollkommnen die Wallfahrtskirche. Ihre barocke Innenausstattung ist ein einziges hymnisches Marienlob und verleiht der Wallfahrtskirche eine prächtige Atmosphäre.
Besonders sehenswert ist auch das spätromanische Gnadenbild, enstanden um 1220, im linken Seitenaltar. Es ist die älteste Holzskulptur des Unterallgäus und des Bezirks Schwaben. Die Darstellung wurde nach dem byzantinischen Vorbild der Nikopoia (Siegbringerin), einem der berühmtesten Wallfahrtsbilder des alten Byzanz, angefertigt.
Um dieses Gnadenbild und die Entstehung der Wallfahrt rankt sich die Geschichte, dass es einst von den Hunden Albrechts von Rechberg, der 1378 die Herrschaft von Babenhausen erlangte, bei der Jagd ausgegraben wurde. Es sei, so die Legende weiter, vom Schloss in Babenhausen, wohin es gebracht wurde, dreimal wieder in den Wald zurückgekehrt, wo es schließlich an einem Baumstamm angebracht wurde. An dieser Stelle wurde später die Wallfahrtskirche errichtet.

Öffnungszeiten:
tagsüber geöffnet

Informationen:
Ansprechpartner: Pfarrer Joachim Dosch
Tel.: 08333/8250

Zeige in Karte   Zurück zur Übersicht

Nach oben


Wallfahrtskirche Maria Schnee in Markt Rettenbach

Maria Schnee Markt Rettenbach

Im Jahre 1645 errichtete Johannes Herz, ein Bürger von Rettenbach, von den Strapazen des Schwedenkrieges heimgekehrt, zu Ehren der Mutter Gottes eine Kapelle.

Das Gnadenbild darin ist eine Kopie des Gnadenbilder der Maria Maggiore (Maria Schnee) in Rom, daher stammt auch der Name der Kirche.

Zeige in Karte
  Zurück zur Übersicht

Nach oben


Wallfahrtskirche St. Georg in Kirchsiebnach

St. Georg in Kirchsiebnach

Bereits im Jahr 1238 wird die St. Georgs Kirche das erste Mal erwähnt. Doch die heutige Pfarrkirche wurde erst im Jahr 1718/19 auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Burg erbaut. Einige Jahre später erhielt sie die sehenswerten Altäre, die Kanzel und die Beichtstühle. Seit 1666 dient die Kirche der Wallfahrt.
St. Georg liegt herrlich umrahmt von Wiesen und Wäldern am Rande der Lech-Wertach-Ebene.

Information:
Internet: www.ettringen.de

Zeige in Karte   Zurück zur Übersicht

Nach oben


Wallfahrtskirche zum Heiligen Kreuz in Pleß

Zum Heiligen Kreuz in Pleß

Die Gründung der Wallfahrtskapelle in Pleß geht auf die Wunderheilung eines blinden Kindes zurück. Weitere Wunderheilungen folgten und die Zahl der Wallfahrer stieg, so dass Graf Rudolf Fugger Anfang des 17. Jahrhundert eine Schirmhütte bauen ließ. Viele Spenden ermöglichten im Jahr 1687 den Bau der heutigen Kapelle.

Besondere Beachtung gilt dem Gemälde an der Südseite, das die Geschichte der Enstehung der Walfahrt erzählt und alte Ortsansichten von Pleß und Boos zeigt.


Anschrift:
Kreuzkapellenweg 22
87773 Pleß

Informationen:
Kath. Pfarramt
Pfarrer Hanspeter Milz
Kirchstr. 7
87773 Pleß
Tel.: 08335/1623
Fax: 08335/9896828
Internet: www.pfarrei-pless-fellheim.de

Zeige in Karte   Zurück zur Übersicht

Nach oben


Wallfahrtskirche Marie Schnee in Lehenbühl

Zur Zeit der Pest und während des Dreißigjährigen Krieges erlebte die Wallfahrt eine Hochzeit. So enstand auch in Lehenbühl die Wallfahrt. Als in der Kapelle des Pestfriedhofes um 1510 ein Gnadenbild aufgestellt wurde, mehrten sich die Pilgerzahlen. Anfang des 18. Jahrhunderts war die bisherige Kirche unter dem Ansturm der Wallfahrer zu klein geworden, eine neue Kirche wurde etwa 500 Meter neben der alten Pestfriedhofskirche gebaut. Die Jahre nach dem Neubau bildeten den Höhepunk der Lehenbühler Wallfahrt, bis im nahegelegenen Maria Steinbach die Wallfahrt erblühte.

Anschrift:
Lehenbühlstraße 41
87764 Legau

Informationen:
Pfarramt Legau
Geistl. Rat Xaver Hofmann
Hauptstraße 31
87764 Legau
Tel.: 08330/265
Internet: www.markt-legau.de

Zeige in Karte   Zurück zur Übersicht

Nach oben


Wallfahrtskirche Maria vom Berge Karmel Mussenhausen

Wallfahrtskirche in Mussenhausen

Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts entstand die Wallfahrt in Mussenhausen. Da die Zahl der Gläubigen stetig zunahm, wurde an die Westseite der Kirche 1698 das heute noch stehende "Klösterl" angebaut, das einen eigenen Ortspfarrer für Mussenhausen beherbergen sollte.

Die Wallfahrtskirche im Markt Rettenbacher Ortsteil Mussenhausen birgt zwei sehenswerte Darstellungen Jakobus des Älteren. Sehenswert ist auch die Verzierung mit Wessobrunner Stuck.

Zeige in Karte   Zurück zur Übersicht

Nach oben


Wallfahrtskapelle St. Rasso Untergammenried

Blick zum Altar der Wallfahrtskapelle Untergammenried

Die Entstehung der Wallfahrtskapelle datiert im Jahr 1714, als die Bauern Georg und Sebastian Zihlober und Georg Huber eine Kapelle errichteten und als Patron den heiligen Rasso wählten.
Das Gotteshaus besticht durch seine feine Rokokoausstattung, die Fresken und den Stuck sowie die Architekturmalerei des Augsburger Künstlers Joseph Hartmann. Bemerkenswert sind eine spätgotische Madonna (1460/70) und Pietá (um 1520).

Öffnungszeiten:
tagsüber geöffnet

Anschrift:
Untergammenried 1
86825 Bad Wörishofen

Informationen:
Tel.: 08247/5559
E-Mail: info(at)st-justina.de
Internet: www.st-justina.de

Zeige in Karte   Zurück zur Übersicht

Nach oben


Wallfahrtskapelle Unsere Liebe Frau von Eldern

Eldernwallfahrt zu Pfingsten

Die Eldernwallfahrt geht auf die Geschichte einer unbekannten, schwer erkrankten Frau zurück, die um das Jahr 1466 nach einer Vision im Eldernwald bei Ottobeuren ein Muttergottesbild fand und daraufhin geheilt heimkehrte. Ein Bauer ließ an der Fundstelle eine hölzerne Kapelle errichten, aus der wenig später eine Kirche und dann sogar ein Kloster hervorging. 1803 wurde die Kirche geschlossen und das Kloster abgerissen.
Das Gnadenbild gelangte zunächst nach Augsburg, erhielt aber bald seinen endgültigen Bestimmungsort, in der Nische des Alexanderaltares in der Basilika zu Ottobeuren. In den Jahren 1931/1932 wurde an der Stelle der 1806 abgebrochenen Wallfahrtskirche eine neue Kapelle gebaut. Alljährlich an Pfingstmontag wird dieses Gnadenbild bei der Eldernprozession an seinen Ursprungsort zu dieser Kapelle gebracht.

Informationen:
Kath. Pfarramt St. Alexander und Theodor zu Ottobeuren
Tel.: 08332/798100
Internet: www.pfarrei-ottobeuren.de


Zeige in Karte
  Zurück zur Übersicht

Nach oben


Wallfahrtskapelle Maria Schnee in Nassenbeuren

Die Wallfahrtskapelle Maria-Schnee, errichtet von Johann Rott und Thomas Schmid, wurde 1656 durch die Gemeinde in gemauerter Form verbessert und schließlich 1701 bis 1703 in ihrer heutigen stattlichen Form neu gebaut.
Die reich ornamentierten Altäre und die originelle Bemalung der westlichen Empore um 1730/40 mit ihrem 'Sittenspiegel' wirken besonders eindrucksvoll.
Christoph von Schmid hat hier den Text zum Weihnachtslied "Ihr Kinderlein kommet" gedichtet, als er von 1791 bis 1795 als Kaplan in Nassenbeuren wirkte.

Informationen:
Tourist-Information Mindelheim
Maximilianstraße 26
87719 Mindelheim
Tel. 08261/9915-20
E-Mail: touristinfo(at)mindelheim.de
Internet: www.mindelheim.de

Zeige in Karte    Zurück zur Übersicht

Nach oben


Riedkapelle in Benningen

Riedkapelle mit Mesmerhaus

Am Rande des Naturschutzgebietes Benninger Ried wurde im Jahre 1218 die erste Riedkapelle "Zum Hochwürdigen Gut" erbaut. Der Überliefung nach hatten zwei Müller im Jahre 1216 einen erbitterten Steit. Um dem anderen zu schaden, nahm einer der Müller nach der heiligen Kommunion eine Hostie mit nach Hause und legte sie seinem Nachbarn zwischen die Mühlsteine. Die Hostie soll am Fest des hl. Gregor zu bluten begonnen haben. Die Legende ist auf den Bildern Johann Friedrich Sticheleiens in der Riedkapelle dargestellt.

Zeige in Karte   Zurück zur Übersicht

Nach oben

 
Translator
Zuständigkeiten
Presse
Wetter

Wetter heute



nachts teilw. bewölkt
-16°C
Sonnenaufg. 07:48:00
Sonnenunterg. 17:30:00


Wetter morgen



klar
-16 °C (Nacht)
-11°C (Tag)