Mittwoch, 12.12.18 |
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Naturdenkmäler & landschaftliche Besonderheiten

Geologische Orgeln bei Bossarts

Blick auf die bis zu 15 m tiefen Verwitterungsschlote

Ein bisschen unheimlich ist es schon, wenn der Westwind die 600.000 Jahre alten Verwitterungsschlote der Geologischen Orgeln zum Singen bringt. Die bis zu 15 m hohen Röhren an der Nagelfluhwand bei Bossarts geben dann ein tiefes Brummen und Dröhnen von sich.

Den Namen verdankt das Naturwunder seinem Aussehen: Wie Orgelpfeifen reihen sich die Felsen am Hang aneinander.

Informationen:
Die Geologischen Orgeln liegen am Kneippwanderweg zwischen Ottobeuren und Bad Grönenbach.

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Biotopverbund Günztal

Flusslandschaft im Frühling

Die Günz stellt mit ihren zahlreichen Zuflüssen und Verzweigungen das längste Bachsystem Bayerns dar: über 92 km vom Voralpenrand bis zur Donau. Geformt wurde die einmalige Landschaft durch die Eiszeiten; gestaltet wurde sie durch Jahrhunderte lange menschliche Nutzung. Wir haben es somit nicht mit unberührter Natur, sondern eben mit einer Kulturlandschaft zu tun. Dennoch treffen wir auf naturnahe Auen- und Moorlandschaften, auf Bäche und Tümpel, auf Niedermoore sowie Feucht- und Blumenwiesen.

Informationen:
Internet: www.guenztal.de

Flyer des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz zum Downloaden.

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Illerschleife bei Rothenstein

Illerschleife bei Rothenstein

Wild-romantisch bahnt sich der Fluss seinen Weg vorbei an den beinahe 100 Meter hoch aufragenden Nagelfluhfelswänden an der Illerschleife zwischen Bad Grönenbach und Legau.

Informationen:
Einen wunderbaren Blick auf die Illerschleife genießt man vom Steilhang bei Rothenstein aus. Von Rothenstein (bei Bad Grönenbach) kommend geht ein Feldweg zum Naturfreundehaus. Hier startet der 3,6 km lange beschilderte Rundweg.

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Quellen bei der Katzbruimühle

Unweit der Katzbruimühle treten im nahegelegenen Wald zahlreiche Quellen mit einem Schüttungsvolumen von bis zu 17 Litern pro Sekunde an die Erdoberfläche. Sie entspringen im Grenzbereich zwischen den wasserdurchlässigen mindeleiszeitlichen Schottern und den relativ wasserundurchlässigen Feinsanden und Mergeln der Oberen Süßwassermolasse. Das sehr kalkreiche Wasser hat viele Kalktuffbildungen sowie eine kleine steinerne Rinne hinterlassen. Die vielen Quellen vereinigen sich zu einem in der Talsohle fließenden Bach.

 

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Berg "Falken" bei Bad Grönenbach

Gedenktafel für Albrecht Penck

Am Falken entwickelte einst der Geographieprofessor Albrecht Penck seine Eiszeittheorie, als er mit Blick nach Westen in Richtung Bad Grönenbach und Kronburg vier Niveaus von eiszeitlichen Schotterterrassen erkannte und folglich nicht nur drei Eiszeiten, wie bislang angenommen, sondern vier Eiszeiten unterschied. An einer Felswand aus Nagelfluh ist eine Gedenktafel angebracht, die über eine Treppe an einem steilem Hang für jedermann zugänglich gemacht wurde.

Auf dem Falken sind zudem die Wallanlagen verschiedener Epochen deutlich sichtbar, die die strategisch wichtige Bedeutung der Besiedlung des Falken belegen.

Informationen:
Wanderung auf den Falken: Der beste Ausgangsort ist der Falkenweg in Ittelsburg, zwischen Bad Grönenbach und Wolfertschwenden gelegen.
Die Unterallgäuer Gästebegleiter bieten eine Tour auf den Falken an.

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Aurikelschlucht bei Engetried

Bei Engetried, einem Ortsteil von Markt Rettenbach, hinterließ die letzte Eiszeit eine Schlucht, die zu den bedeutensten Naturdenkmälern des Landkreises zählt. Im Frühjahr erstrahlt die Schlucht nämlich in leuchtendem Gelb, denn nur hier wächst die seltene Aurikel, eine Primelart, die sonst nur in den Hochlagen der Alpen anzufinden ist und damit in unseren Breiten eine echte Rarität darstellt.

Informationen:
Die Unterallgäuer Gästebegleiter bieten eine etwa 8 km lange Tour durch die Aurikelschlucht an.

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Pfaffenhausener Störche

Pfaffenhausener Storch mit seinen Jungen

Jahr für Jahr kommen Störche nach Pfaffenhausen, um dort auf dem Dach des Blindenheims zu brüten. Mit Hilfe einer Direktübertragung werden Bilder aus dem Storchennest auf eine Videoleinwand im Foyer des Gesundheitszentrums geholt. So kann man live die staksigen Vögel bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten und den Klapperstorch klappern hören. Der Standort liegt günstig am attraktiven Mindeltal-Radweg von Mindelheim nach Kirchheim. 

Informationen:
Markt Pfaffenhausen
Tel.: 08265/96980
Internet: www.pfaffenhausen.info



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